Mein Weg zur Chinesischen Medizin (TCM)

Manchmal führen uns Umwege genau dorthin, wo wir eigentlich hinmöchten.

Mein ursprüngliches Vorhaben, Physiotherapeutin zu werden, ließ sich mit 18 Jahren nicht verwirklichen. So führte mich meine Neugier zunächst in die Welt der Naturwissenschaften und zur Ernährungswissenschaft. Es folgten eine Dissertation im Bereich der Krebsforschung, ein Studium der Toxikologie und einige Jahre beruflicher Tätigkeit im In- und Ausland.

Doch schon damals faszinierte mich auch die fernöstliche Sichtweise auf den Menschen. Die Traditionelle Chinesische Medizin mit ihrem Verständnis von Körper, Geist und Seele als untrennbarer Einheit weckte mein Interesse. Vorlesungen an der Medizinischen Universität Wien eröffneten mir erste Einblicke in diesen jahrtausendealten Wissensschatz und ließen mich erkennen, wie wunderbar sich diese ganzheitliche Perspektive mit dem analytischen Denken der Naturwissenschaften ergänzen kann.

Ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem Weg war die Beschäftigung mit Zen-Meditation und Qigong. Durch diese Erfahrungen begann ich, mich intensiver mit dem eigenen Körper, der inneren Balance und dem Zusammenspiel von Bewegung & Atmung – sowie Körper & Geist auseinanderzusetzen. Vieles geriet in Bewegung – und meine Aufmerksamkeit richtete sich zunehmend auf das, was den Menschen in seiner Gesamtheit ausmacht.

Heute verbinde ich meine Erfahrungen und mein Wissen in der Tuina-Körperarbeit.

Sport Universität in Chengdu, China

Aus- und Fortbildungen:

  • Doktorat der Ernährungswissenschaften und Studium der Toxikologie (Universität Wien & Medizinische Universität Wien)
  • Diplomlehrgang zur Ernährungsberaterin nach TCM (Schloßberginstitut Wien)
  • Diplomlehrgang über europäische Arzneipflanzen nach TCM (Wiener Schule für TCM)
  • Diplomlehrgang Tuina Anmo Practitioner (Wiener Schule für TCM)
  • Studienreise nach Chengdu (China) und Hospitation am Sichuan Tianxiang Orthopedic Hospital und der Chengdu Sports University.